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Alte Xiaomi, Redmi oder Poco: Günstige Hardware mit starkem Custom-ROM-Ökosystem

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): Snapdragon 7xx/8xx oder MediaTek Helio/G9x, 4–12 GB RAM, 64–256 GB Speicher, 6–6,7 Zoll AMOLED/IPS-Displays, 48–108 MP Hauptkamera, nicht austauschbarer Akku
  • Preis in Euro: Ab 80 €

Ältere Xiaomi (MI A1 bis A3), Redmi- und Poco (F1) Modelle bieten hervorragende Hardware zu günstigen Preisen und sind besonders bei Technik-Enthusiasten beliebt. Dank eines entsperrbaren Bootloaders und einer riesigen Community genießen sie lange Lebenszyklen. Viele Geräte erhalten auch Jahre nach dem offiziellen Support weiterhin Updates durch Custom ROMs.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Die Reparaturfreundlichkeit ist durchschnittlich bis schwach, da der Akku nicht einfach austauschbar ist und viel Kleber verwendet wird. Xiaomi bietet eine Herstellergarantie von 24 Monaten, aber nicht autorisierte Reparaturen führen zum Garantieverlust. Obwohl die Geräte gut ausgestattet sind, fehlt ein modulares Design wie bei Fairphone, was die Nachhaltigkeit einschränkt.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt zahlreiche Privacy-fokussierte Custom ROMs. Die Community-Unterstützung ist exzellent, besonders für Modelle wie Poco F1, Redmi Note 10 Pro oder Mi 11. Beliebte, datenschutzorientierte Optionen sind LineageOS, /e/OS, Pixel Experience und crDroid, die Google-Dienste entfernen oder ersetzen. Diese ROMs bieten eine saubere Benutzeroberfläche, bessere Privatsphäre und längere Software-Unterstützung.

Alte OnePlus-Modelle: Power-Handys mit starkem Custom-ROM-Support

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): Snapdragon 820/835/845/855, 6–12 GB RAM, 64–256 GB Speicher, 5,5–6,4 Zoll AMOLED-Displays, 16 MP Hauptkamera, nicht austauschbarer Akku
  • Preis in Euro: Ab 100 €

Alte OnePlus-Modelle wie das OnePlus 3T, 5T oder 6T überzeugten mit High-End-Hardware zu einem günstigeren Preis und dem schnellen OxygenOS. Sie genießen eine enorme Beliebtheit in der Entwickler-Community, was zu langen Update-Zyklen und reichlich Alternativen führt. Selbst Jahre nach Veröffentlichung erhalten viele Modelle noch regelmäßige Custom-ROM-Updates.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Die Reparaturfreundlichkeit ist durchschnittlich bis schwach, da der Akku nicht einfach austauschbar ist und viel Kleber verwendet wird. OnePlus bietet jedoch lange Software-Support-Zeiten: Flaggschiffe erhalten vier große Android-Updates und sechs Jahre Sicherheits-Patches, was die Nutzungsdauer erheblich verlängert und Nachhaltigkeit fördert.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt zahlreiche Privacy-fokussierte Custom ROMs. Dank des entsperrbaren Bootloaders und der starken Community ist die Auswahl riesig. Beliebte Optionen sind LineageOS (offiziell unterstützt), /e/OS und CalyxOS, die Google-Dienste entfernen oder ersetzen. Diese ROMs bieten integrierte Datenschutzfunktionen und ermöglichen eine vollständige Kontrolle über das Gerät.

Google Pixel 1 bis 5: Die Evolution des Android-Experiments

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): Verschiedene Snapdragon- und Tensor-Chips, 4–12 GB RAM, 64–256 GB Speicher, 5–6,7 Zoll OLED-Displays, 12–50 MP Kameras, austauschbare Akkus ab Pixel 5
  • Preis in Euro: Startet bei ca. 100 € (gebraucht) bis über 400 € (je nach Modell)

Die Google Pixel-Serie bietet ein reines Android-Erlebnis mit schnellen Updates direkt vom Hersteller. Ab Pixel 5 zeichnet sich eine klare Verbesserung der Reparaturfreundlichkeit ab. Die Kameraqualität, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, ist auch bei älteren Modellen noch konkurrenzfähig.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Die Reparaturfreundlichkeit verbesserte sich ab dem Pixel 5 deutlich. iFixit lobt Google für den Einsatz von Schrauben statt Kleber und die einfache Zugänglichkeit des Akkus. Google selbst betont Nachhaltigkeit und Kooperation mit iFixit, um Ersatzteile und Reparaturanleitungen bereitzustellen. Ältere Modelle wie Pixel 1–4 sind dagegen schwieriger zu reparieren.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt Privacy-fokussierte Custom ROMs, besonders für Pixel 3–5. Aufgrund der engen Hardware-Software-Integration sind Pixel-Modelle die bestunterstützten Geräte für de-googelte ROMs. Beliebte Optionen sind CalyxOS (offiziell nur für Pixel), /e/OS und LineageOS mit microG, die Google-Dienste ersetzen und Datenschutz durch Firewalls und alternative Dienste (z. B. Mozilla Location Services) stärken.

Neu

CMF Phone 1: Erschwinglich, modular und mit Potenzial

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): MediaTek Dimensity 7300, 8 GB RAM + 128 GB Speicher, 6,67" AMOLED-Display (120 Hz), 50 MP Hauptkamera, 5.000 mAh Akku (33 W Schnellladen), Nothing OS 2.6 (Android 14)
  • Preis in Euro: ca. 170 €

Das CMF Phone 1 überzeugt mit einem hochwertigen AMOLED-Display, solider Performance und einem modularen Design zum günstigen Preis. Die Möglichkeit, das Gehäuse selbst auszutauschen, macht es zu einem personalisierbaren Alltagsbegleiter. Dank des MediaTek-Chips und der guten Ausstattung bietet es ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Das Gerät erhält für seine Reparaturfreundlichkeit eine mittlere Bewertung von 6,5/10. Obwohl die Rückabdeckung einfach durch Schrauben und den modularen Accessory Point zu öffnen ist, erschwert eine versteckte Schraube unter diesem Punkt den Akkutausch. Das Öffnen des Geräts hebt zudem Garantie-Aufkleber an, was den Garantieverlust bedeutet. Für eine lange Lebensdauer ist dies ein Nachteil, obwohl das Design auf Wiederverwendbarkeit abzielt.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt Privacy-fokussierte Custom ROMs für das CMF Phone 1. Das bekannteste ist /e/OS, das Google-Dienste entfernt und die Privatsphäre stärkt. Weitere Entwicklungen wie LineageOS sind in Arbeit, aber noch nicht stabil.

PinePhone: Das Linux-Smartphone für Bastler

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): Allwinner A64 (Quad-Core, 1,2 GHz), 2/3 GB LPDDR3 RAM, 16/32 GB eMMC Speicher, 5,95" IPS-Display (1440x720), 5 MP Hauptkamera, 2 MP Frontkamera, 3.000 mAh austauschbarer Akku, 4G LTE, WiFi 4, USB-C
  • Preis in Euro: ca. 350 €

Das PinePhone ist ein Smartphone, das von Grund auf für Linux und Open-Source-Software konzipiert ist. Es bietet vollständige Kontrolle über das Gerät und fördert Transparenz und Privatsphäre. Die Hardware ist modular und auf Reparierbarkeit ausgelegt, was eine lange Lebensdauer ermöglicht.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Das Gerät ist höchst reparaturfreundlich, da alle Komponenten vom Nutzer selbst gewechselt werden können, einschließlich des Akkus. Es wird ohne geplante Obsoleszenz entwickelt und soll durch Software-Updates langfristig nutzbar bleiben. Die offene Bauweise und der Verzicht auf Kleber unterstützen den nachhaltigen Ansatz.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt zahlreiche Privacy-fokussierte Custom ROMs. Das PinePhone unterstützt Distributions-Images wie PostmarketOS, Ubuntu Touch, Mobian (Debian) und Manjaro ARM, die alle Google-Dienste vermeiden. Diese Systeme sind Open-Source und erlauben eine vollständige Kontrolle über Daten und Berechtigungen, was den Datenschutz erheblich stärkt.

Volla Phone: Smartphone für Privatsphäre und Nachhaltigkeit

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): MediaTek Helio G85 (Octa-Core), 4 GB RAM + 128 GB Speicher (erweiterbar via microSD), 6,3" IPS-Display (1080p), 48 MP Hauptkamera, 4500 mAh austauschbarer Akku, Dual-SIM, NFC
  • Preis in Euro: ca. 440 €

Das Volla Phone setzt auf Datenschutz und Nachhaltigkeit mit einem Google-freien Betriebssystem (Volla OS basierend auf AOSP) und austauschbarem Akku. Es bietet eine Multiboot-Funktion für alternative Systeme wie Ubuntu Touch und minimiert die elektromagnetische Strahlung. Die Endmontage erfolgt in Deutschland, was kurze Lieferwege und Reparaturmöglichkeiten fördert.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Das Gerät ist gut reparierbar, dank des einfach austauschbaren Akkus und modularer Bauweise – ein wichtiger Schritt für Langlebigkeit. Die Endmontage in Deutschland und der Verzicht auf geplante Obsoleszenz unterstreichen den nachhaltigen Ansatz. Auch wenn das Gehäuse nicht selbst wechselbar ist, erleichtert die Bauweise Reparaturen.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt Privacy-fokussierte Custom ROMs. Die Multiboot-Funktion erlaubt das direkte Starten von Ubuntu Touch von einer microSD-Karte, einem vollständig open-source und datenschutzorientierten Betriebssystem. Volla OS selbst ist bereits Google-frei und schützt die Privatsphäre durch fehlende Cloud-Abhängigkeit und einen integrierten Sicherheitsmodus.

Fairphone 5: Das nachhaltige Smartphone mit Zukunft

Eckpunkte:

  • Hardware (Standard): Qualcomm QCM6490 (Octa-Core), 6/8 GB RAM + 128/256 GB Speicher, 6,46" OLED-Display (90 Hz), 50 MP Hauptkamera, 4200 mAh austauschbarer Akku, 5G, NFC
  • Preis in Euro: Ab 549 €

Das Fairphone 5 überzeugt durch sein modulares, reparaturfreundliches Design, das eine lange Lebensdauer fördert. Mit einer Garantie von bis zu 5 Jahren und Software-Updates bis 2031 setzt es Maßstäbe für Nachhaltigkeit. Die Produktion erfolgt unter fairen Bedingungen mit recycelten Materialien, was den ökologischen Fußabdruck deutlich reduziert.

Reparaturfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Das Gerät ist äußerst reparaturfreundlich und erhält von iFixit die Bestnote von 10/10. Sämtliche Komponenten, vom Display über die Kameras bis zum Akku, sind vom Nutzer selbst austauschbar. Fairphone garantiert die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bis 2033 und setzt auf faire Arbeitsbedingungen sowie einen hohen Anteil an recycelten Materialien (50%), was es zu einem Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit macht.

Privacy-Custom ROMs

Ja, es gibt Privacy-fokussierte Custom ROMs. Fairphone unterstützt aktiv das Entwickeln von Alternativen und bietet eine einfache Anleitung zum Bootloader-Entsperren. Beliebte, datenschutzorientierte Optionen sind /e/OS, CalyxOS und LineageOS mit microG, die Google-Dienste ersetzen oder entfernen. Diese ROMs schaffen eine sicherere Basis und reduzieren die Abhängigkeit von Google.