Cozy Cloud ist eine Open-Source-Plattform für die Selbsthosting von persönlichen Daten wie Dateien, Kontakten, Kalendern und Finanzen. Sie ermöglicht es, Webdienste wie Online-Banking (via Konnectors), E-Mail, Cloud-Speicher und mehr in einer privaten, übersichtlichen Oberfläche zu bündeln. Cozy kann auf einem eigenen Server oder VPS installiert werden und bietet eine App-Store-ähnliche Erweiterung durch Community-Apps. Die Plattform ist in Go geschrieben (früher Node.js) und läuft containerisiert oder klassisch. Sie unterstützt SSL-Verschlüsselung, Daten-Synchronisation und WebDAV.
Da Cozy Cloud selbst gehostet wird, verbleiben alle Daten lokal auf dem eigenen Server. Es erfolgt keine Datensammlung durch den Hersteller. Die Quellcode-Transparenz und Kontrolle über die Infrastruktur ermöglichen eine DSGVO-konforme Nutzung, sofern technische und organisatorische Maßnahmen (z. B. Backups, Zugriffskontrolle) eingehalten werden.
Mindestens: 1 GHz CPU, 1 GB RAM, 20 GB Speicher (z. B. Raspberry Pi 3 oder kleiner VPS) Empfohlen: 2 GHz CPU, 2 GB RAM, SSD für bessere Performance
Nein, es besteht kein Registrierungszwang. Cozy Cloud kann vollständig offline und ohne Verbindung zu cozy.io betrieben werden. Die offizielle Webseite dient lediglich als Informations- und Downloadquelle.
Cozy Cloud eignet sich ideal als private Home-Cloud für Nutzer, die ihre Daten kontrollieren, zentralisieren und vor Fremdzugriff schützen möchten. Besonders nützlich ist sie für die Automatisierung von Finanzdaten, Dateiablage und die Integration mehrerer Online-Dienste in einer sicheren Umgebung.
Positiv
Neutral
Negativ
Cozy Cloud ist für technisch interessierte Einsteiger machbar, besonders mit Docker-Installationen wie easy-cozy. Für absolute Anfänger ist die Einrichtung jedoch anspruchsvoll und erfordert Linux-Grundkenntnisse.