Yunohost ist eine auf Debian basierende Linux-Distribution, die Self-Hosting für Privatpersonen und kleine Organisationen vereinfacht. Es bietet eine webbasierte Oberfläche, über die Serverdienste wie E-Mail, Nextcloud, Matrix oder WordPress mit wenigen Klicks installiert und verwaltet werden können. Das System beinhaltet einen vollständigen E-Mail-Stack (Postfix, Dovecot), XMPP-Chat, Single-Sign-On (SSOwat), Let's Encrypt für SSL-Zertifikate und eine integrierte Firewall. Die Verwaltung erfolgt hauptsächlich über die Weboberfläche, ergänzt durch ein CLI-Tool. Yunohost ist aktiv entwickelt und wird regelmäßig aktualisiert.
Da Yunohost auf Debian basiert und keine Telemetrie sammelt, ist es technisch DSGVO-konform nutzbar. Der Nutzer bleibt für die datenschutzkonforme Einrichtung verantwortlich – z. B. durch richtige Konfiguration von SSL, Backups und Zugriffskontrollen. Die lokale Speicherung und Kontrolle der Daten entspricht den Grundsätzen der DSGVO.
Mindestens: 1 GHz CPU, 1 GB RAM, 16 GB Speicher (z. B. Raspberry Pi 3 oder vServer) Empfohlen: 2 GHz CPU, 2–4 GB RAM, SSD (für mehrere Dienste) Unterstützt: Raspberry Pi (ab 3), ARM-Boards, x86-PCs, vServer
Nein, es besteht kein Account- oder Registrierungszwang. Yunohost kann vollständig offline und ohne Verbindung zum Hersteller betrieben werden. Die einzige Verbindung erfolgt bei Updates oder App-Installationen über das Internet.
Yunohost eignet sich ideal als privater oder kleiner gemeinnütziger Server für E-Mail, Cloud-Speicher, Chat, Webseiten oder Kollaborationstools. Es ist besonders geeignet für Nutzer, die ihre Daten selbst hosten möchten, ohne tief in die Serveradministration einzusteigen.
Positiv
Neutral
Negativ
Yunohost ist für technisch interessierte Einsteiger gut geeignet, da die Weboberfläche komplexe Befehle ersetzt. Für fortgeschrittene Anpassungen oder Fehlerbehebung ist jedoch Linux-Grundwissen sinnvoll.