OpenMediaVault (OMV) ist ein kostenloses, auf Debian basierendes Betriebssystem für den Aufbau eines Network Attached Storage (NAS). Es bietet eine übersichtliche Weboberfläche zur Verwaltung von Festplatten, Dateidiensten und Netzwerkeinstellungen. Unterstützte Protokolle sind SMB/CIFS, NFS, FTP, rsync und iSCSI. OMV ist modular erweiterbar durch Plugins für OwnCloud, Virenschutz, Docker oder ZFS. Die Installation erfolgt einfach per ISO auf USB-Stick oder SD-Karte, ideal für Raspberry Pi oder alte PCs.
Da OMV lokal betrieben wird und keine Telemetrie sammelt, bleibt die Datenkontrolle beim Nutzer. Die Nutzung ist DSGVO-konform, sofern Zugriffsrechte, Verschlüsselung und Backups korrekt eingerichtet werden.
Mindestens: 1 GHz CPU, 1 GB RAM, 16 GB Speicher (USB-Stick oder SD-Karte) Empfohlen: 2 GB RAM, SSD für das System, redundante Festplatten
Nein, es besteht kein Account- oder Registrierungszwang. OMV kann vollständig offline und ohne Verbindung zum Hersteller betrieben werden.
OpenMediaVault eignet sich ideal als privates oder kleines Büro-NAS für Dateifreigabe, Backups oder Multimedia-Streaming. Besonders geeignet für Umsteiger, die mit wenig Aufwand eine eigene Cloud oder Medienserver einrichten möchten.
Positiv
Neutral
Negativ
OpenMediaVault ist für Einsteiger gut geeignet, dank der klaren Weboberfläche und einfachen Einrichtung. Für RAID, ZFS oder Docker-Integration sind jedoch Linux-Grundkenntnisse hilfreich.